• Like us on Facebook!

Rücktritt aus dem Vorstand

Rücktritt aus dem Vorstand

Mit Bedauern hat der SturZ-Vorstand vergangenen Donnerstag Kenntnis vom Rücktritt unseres Vorstandsmitglieds Daniel Schellenberg nehmen müssen. Er begründete seinen Rücktritt wie folgt: „Nun kommen mir Aussagen zu Ohren, die mich vermuten lassen, dass (…) Angehörige der ZHdK der Meinung sind, dass sich diese Trennung der Funktionen nicht vollziehen lasse und mein Mitwirken im SturZ-Vorstand dem Ruf der Studierendenorganisation schade.“
Wir im SturZ-Vorstand konnten und können sehr wohl zwischen Daniels künstlerischer Arbeit und seinem Engagement in der Studierendenorganisation unterscheiden und sind der überzeugten Ansicht, dass er dazu ebenfalls in höchstem Masse fähig war und ist. Offenbar scheitern gewisse Personen an dieser Unterscheidung. Es geht nicht an, dass Führungspersonen der Hochschule explizit dazu beizutragen versuchen, Studierende gegeneinander aufzuhetzen.
Ironischerweise handelt es sich dabei nur um eine Fortführung dessen, was mit Daniels Arbeit vor wenigen Wochen passiert ist. Der Wunsch nach „Containment“, der Unterdrückung differenzierter Kritik, scheint so gross, dass Anstand und Urteilsvermögen einen schweren Stand zu haben scheinen. Der Wille zu einer eigentlichen Auseinandersetzung mit den Inhalten der geäusserten Kritik, ob gerechtfertigt oder nicht, scheint nicht auszumachen zu sein. Im Gegenteil scheint die Maxime „aus den Augen, aus dem Sinn“ zu lauten. Daniel ist jetzt aus den Augen, seine mit künstlerischen Mitteln und rechtmässig zum Ausdruck gebrachte Kritik bleibt bestehen und bleibt im Sinn.
Der SturZ-Vorstand respektiert Daniels Entscheidung, wenngleich wir uns nicht damit einverstanden erklären können, wie diese zustande gekommen ist. Wir halten es für untragbar, dass auf Mitglieder der Studierendenorganisation, auf diese Weise Druck ausgeübt wird – noch dazu von Personen aus dem höchsten Führungskreis der Hochschule. Unter solchen Umständen fällt es dem SturZ schwer, das bereits brüchige Vertrauen in das Rektorat aufrecht zu erhalten.
Marilyn Umurungi wird interimistisch Daniels Aufgaben übernehmen, bis im kommenden Semester regulärer Ersatz aus dem DKM bestimmt werden kann. Sie ist mit allen relevanten Geschäften im Departement vertraut und wir freuen uns auf ihre Teilhabe.

Anfrage an die Verwaltungsdirektion und die Hochschulleitung betreffend Datenschutz im Toni-Areal

Anfrage an die Verwaltungsdirektion und die Hochschulleitung betreffend Datenschutz im Toni-Areal

Die ZHdK ist seit dem Umzug ins Toni-Areal mit vielen Neuerungen konfrontiert. Das neue Gebäude bringt neue Abläufe im Zusammenhang mit Sicherheit, Bezahlsystemen und der Infrastruktur ganz allgemein mit sich. Um diese Neuerungen und ihre Auswirkungen abschätzen zu können, hat der SturZ die ZHdK um quantitative und qualitative Antworten auf bestimmte Fragen gebeten. Wir werden diesbezüglich wieder informieren, wenn die Antworten bei uns eintreffen.
Campus Card Jede*r Nutzer*in einer Campus Card ist im Prinzip eindeutig identifizierbar, da die Campus Cards eindeutig zugeordnet sind.

  • Welche Daten werden im Zusammenhang mit der Nutzung der Campus Card erhoben?
  • Welche Rückschlüsse lassen sich aus den Daten im Zusammenhang mit der Bewegung von Nutzer*innen innerhalb des Gebäudes ziehen?
  • Welche Rückschlüsse lassen sich aus den Daten im Zusammenhang mit der Konsumation in den Gastronomiebetrieben, von Einzelpersonen und allgemein, innerhalb des Gebäudes ziehen?
  • Welche Rückschlüsse lassen sich aus den Daten im Zusammenhang mit der Nutzung von Infrastruktur oder Diensten (Kopien, Laserkonto, etc.) ziehen?
  • Wie werden die Daten gesichert? – Über welchen Zeitraum werden die Daten und in welcher Form gesichert?
  • Wie werden die Daten im Bezug auf Datenschutz gehandhabt?

Nutzung Intranet Die Nutzung des Intranets bedarf eines Logins. Jeder Seitenaufruf, Up- oder Download hinterlässt eine Spur.

  • Welche Daten werden im Zusammenhang mit der Nutzung des Intranets erhoben?
  • Welche Rückschlüsse lassen sich aus den Daten im Zusammenhang mit der Nutzung des Intranets durch und im Bezug auf Einzelpersonen ziehen?
  • Wie werden die Daten gesichert?
  • Über welchen Zeitraum werden die Daten und in welcher Form gesichert?
  • Wie werden die Daten im Bezug auf Datenschutz gehandhabt?

Nutzung E-Mail Die E-Mail-Konti der ZHdK-Angehörigen sind eindeutig zugeordnet. Verwaltet werden sie durch die Hochschule.

  • Welche Daten werden im Zusammenhang mit der Nutzung der E-Mail-Konti erhoben?
  • Inwieweit haben die Services Zugriff auf den Inhalt der Postfächer und unter welchen Umständen?
  • Wie werden die Daten gesichert?
  • Über welchen Zeitraum werden die Daten und in welcher Form gesichert?
  • Wie werden die Daten im Bezug auf Datenschutz gehandhabt?

Überwachungskameras Das Toni-Areal und die Umgebung ist mit zahllosen Überwachungskameras ausgestattet.

  • Wo sind Überwachungskameras auf dem Gelände platziert?
  • Werden Audioaufnahmen gemacht?
  • Wer hat und unter welchen Umständen Zugriff auf die durch Kameras gewonnenen Daten?
  • Wie werden die Daten gesichert?
  • Über welchen Zeitraum werden die Daten und in welcher Form gesichert?
  • Wie werden die Daten im Bezug auf Datenschutz gehandhabt?

Das Bahnhofsklo: von Verantwortung und Linie

Das Rektorat macht das Departement Kunst & Medien für das unliebsame „Bahnhofsklo“-artige Erscheinungsbild im siebten Stockwerk des Toni-Areals verantwortlich. Und ja, die räumliche Zuordnung legt den Schluss nahe, dass Angehörige des Departements an der Bearbeitung der Innenarchitektur beteiligt waren.

Die Vorkommnisse der letzten Tage haben ein Verständnis von „Verantwortung“ des Rektorats zu Tage gefördert, welche sich mit dem Verständnis des SturZ DKM nicht deckt. Steht zwar im Merkblatt „Führungsverständnis ZHdK“ geschrieben, dass „Führungspersonen der ZHdK“ sich „ihrer Linien- und Ergebnisverantwortung bewusst“ zu sein sind, so scheint es, als würden Studierende in diese „Linie“ automatisch einbezogen. Das Rektorat macht alle „höher gestellten“ Positionen, also beispielsweise Dozierende, Mitarbeiter*innen, Vertiefungs- und Departementsleitung, ja sogar Studierendenvertretungen für die Situation zumindest implizit mitverantwortlich.

Die Verantwortung für die misslungene Kommunikation ist nicht innerhalb des Departements zu suchen. Die Verantwortung für die ungeschickte Darstellung der Verhältnisse ist nicht innerhalb des Departements zu suchen. Die Verantwortung für unglückliche Entscheidungen im Zusammenhang mit dem „Freigabe Gänge“-Reglement ist nicht innerhalb des Departements zu suchen.
Verantwortlich für die Bearbeitung der Innenarchitektur sind die Ausführenden. Also vermutlich Studierende und somit mündige und volljährige Personen, die nicht in der „Linie“ stehen. Verantwortlich für den allgemeinen Umgang mit dem Toni-Areal, der damit zusammenhängenden Doktrin und Konsequenzen, sowie der Kommunikation darüber ist das Rektorat.

Es wäre also an dieser Stelle verfehlt die Ereignisse der letzten Tage auf die zähen Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit der BA-Umstrukturierung zurückführen zu wollen. So angespannt die Situation unter anderem auch mit der Departementsleitung war, sie kann und darf sie nicht für diese Situation verantwortlich gemacht werden. Nicht zuletzt wird die Departementsleitung in jüngster Vergangenheit vom Rektorat, im Sinne einer „Linien- und Ergebnisverantwortung“, eng begleitet. So wäre also eine Schuldzuweisung an die Departementsleitung eine Schuldzuweisung an das Rektorat selbst.

Zwar wäre eine solche Selbstkritik bemerkenswert und würde mit Wohlwollen aufgenommen werden, zu erwarten ist sie aber nicht. Die räumliche Konzentration der Vorkommnisse darf aber keine Rückschlüsse darauf zulassen wo die zu diskutierenden Probleme ihren Ursprung haben. Diese sind nicht bei den Angestellten im DKM zu suchen. Diese sind ausschliesslich bei der ZHdK, also der Gesamthochschule zu suchen. Ein Bauernopfer aus dem DKM auf dem Altar der öffentlichen und politischen Krisenkommunikationsstrategie zu opfern wäre nicht nur verfehlt, sondern skandalös.

Wer in den letzten Jahren ein „Züri-WC“ besucht hat wird den Vergleich zum Bahnhofsklo allerdings kaum verstehen. Diese erscheinen nämlich wenn, dann eher wie das Toni-Areal vor der Bearbeitung. An dieser Stelle möchte sich der SturZ DKM gleich auch lösungsorientiert zeigen und einen Vorschlag vorbringen: Analog zum gutzürcherischen Bahnhofsklo könnte man, zur Deckung der Wiederherstellungskosten, von jeder Person, die die Gänge im siebten Stock des Toni-Areals betritt, einen Franken verlangen. Die Ersetzung oder Ergänzung der Badge-Leser an den Türen mit Münzschlitzen dürfte kein technisches Problem darstellen.

Herzlichst
SturZ DKM

Gespeichert unter: DKM

Medienmitteilung SturZ: Wo darf Kunst hin?

Liebe Mitstudierende, Dozierende und Angehörige der ZHdK

Letzten Freitag, am 03. Juni, gab das Rektorat der ZHdK in einer internen Mitteilung bekannt, dass für die Diplomausstellungen, die morgen Donnerstag beginnen, alle öffentlichen Zonen des Toni-Areals «aufgeräumt, gereinigt und teilweise frisch gestrichen» würden. So sollten die «Arbeiten der Diplomandinnen und Diplomanden optimal zur Geltung kommen». Dies, nachdem über teils verschiedene und inkonsequente Kommunikationswege die freie Bespielung bestimmter Zonen freigegeben worden war. Gestern Montag berichtete die Hochschulleitung von «Vandalismus» über das Wochenende und kündigte sowohl ein Moratorium wie auch Disziplinarmassnahmen an. Der Vorstand des Studierendenrates der ZHdK (SturZ) nimmt folgend dazu Stellung.

Die Frage, die gestellt wird, zielt nicht auf ästhetische Wertigkeit oder inhaltliche Kohärenz oder Substanz ab, sondern letztlich handelt es sich hier um die Frage, wo solche Fragen innerhalb einer Kunsthochschule diskutiert werden sollen. Nach Meinung des SturZ sind die Sitzungszimmer der Hochschulleitung oder die Büros der Verwaltungsdirektion nicht die richtigen Umgebungen um eine qualifizierte und umfassende Verhandlung unter Einbezug aller massgebenden Informationen über die Qualität von Inhalten, die Notwendigkeit von Strategien und Haltungen oder die Bedingungen eines Kunststudiums zu führen. Die Isolation, denen diese Umgebungen innerhalb der ZHdK scheinbar naturgemäss ausgesetzt zu sein scheinen, verunmöglicht eine aufrichtige, interessierte und empathische Debatte und somit eben diese qualifizierte Verhandlung.

In diesem Sinne empfindet der SturZ es auch als symptomatisch, dass sich diese Angelegenheit auf einen Bereich und ein Departement der Hochschule zu konzentrieren scheint. Offenbar stossen Harmonisierungs- und Corporate Identity-Überlegungen in solchen Fällen an ihre Grenzen. Auch hier scheint es von fundamentaler Wichtigkeit, dass die ZHdK Tatsachen aus dem Studienalltag zur Kenntnis nimmt und in ihre Entscheidungsfindung mit Ehrlichkeit einzubauen versucht, statt Tatsachen per Verordnung schaffen zu wollen.

Ist Vandalismus und die Zerstörung des Eigentums anderer im Grundsatz abzulehnen, so darf diese Situation nicht allein nach diesem Aspekt ge- und bewertet werden. Es ist dringend notwendig zwischen strafrechtlicher Relevanz und den Ursachen, Beweggründen und Bedingungen zu unterscheiden. Das eine hebt das andere nicht auf und umgekehrt. Das eine ist nicht wichtiger als das andere und umgekehrt.

Die Reaktion der Verwaltungsdirektion konzentriert sich allerdings lediglich und ausschliesslich auf den Aspekt der strafrechtlichen Relevanz. Aus der bedauernswerterweise vorherrschend zu scheinenden Logik der ZHdK kommt dies kaum überraschend. Dass diese Vorkommnisse nicht gleichermassen als das gelesen werden, was sie ebenfalls sind, nämlich als aktive Beteiligung an der Verhandlung über die Bedingungen einer Kunsthochschule mit kreativwirtschaftlicher Ausrichtung und Zielsetzung, ist zu bedauern.

Der SturZ stellt fest, dass die Verfolgung und Abstrafung unliebsamer Elemente, wenngleich sofern strafrechtlich relevant nachvollziehbar, gegenüber einem umfassenden Austausch Priorität geniesst. Bedauerlicherweise wurde der SturZ erst nach der Festlegung eines Moratoriums und der Ankündigung von «Spielregeln» zum Gespräch eingeladen. Statt Verhandlungen, Debatten und Gespräche zu führen, wird ein Kanon bestimmt und mit dogmatischer Konsequenz durchgesetzt.

So bedauerlich die Vorkommnisse empfunden werden mögen, umso bedauerlicher ist es, dass hier eine weitere Chance vertan wird, um Vertrauen aufzubauen und gemeinsam an der ZHdK und ihrer Zukunft zu arbeiten.

Kritik bildet eines der Standbeine künstlerischer Auseinandersetzung – der Umgang damit ein Weiteres. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Hochschulleitung an ihrer Sitzung von Morgen Mittwoch, dies ins Bewusstsein ruft, wenn sie sich daran macht Entscheidungen zur Durchsetzung freizugeben. Genauso, wie sich die Verursacher*innen der Kritik durch Strafverfolgung aussetzen, so darf ihre formulierte Kritik nicht ungehört in den langen, sauberen, weissen Gängen des Toni-Areals verhallen.

Kontaktpersonen:

Clifford E. Bruckmann                                                                             Fernando Scarabino

Vorstandsmitglied SturZ                                                                          Präsident SturZ

Departement Kunst und Medien                                                              Departement Musik

076 218 99 98                                                                                          076 532 03 55

 

Folgend die Medienmitteilung als PDF zum Herunterladen.

Die Mühen der ZHdK mit Selbstkritik (aka Zensur)

Die Mühen der ZHdK mit Selbstkritik (aka Zensur)

Notabene: Die Brandschutzrichtlinien waren erfüllt…

Gespeichert unter: DKM
Wahl von VSS-Mitglied zur Präsidentin der European Students’ Union

Wahl von VSS-Mitglied zur Präsidentin der European Students’ Union

Anbei finden Sie die Pressemitteilung des Verbandes der Schweizer Studierendenschaften (VSS) zur Wahl von Lea Meister zur Präsidentin der European Students’ Union.

Die Generalversammlung der European Students’ Union (ESU) hat Lea Meister zur Präsidentin gewählt. Die Schaffhauserin bringt mehrjährige Erfahrung als Studierendenvertreterin auf nationaler und internationaler Ebene mit. Der VSS ist stolz, dass mit Lea Meister eines seiner ehemaligen Vorstandmitglieder nun an der Spitze der europäischen Studierenden steht.

ESU ist die Dachorganisation von 45 Studierendenschaften aus 38 Ländern. ESU repräsentiert Studierende gegenüber der Europäischen Union, dem Europarat, der Unesco und im Bolognaprozess. Der VSS ist Mitglied bei ESU.

Herzlichen Dank für die Kenntnisnahme und freundliche Grüsse.

VSS-UNES-USU

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Lea Meister, designierte Präsidentin European Students’ Union, +32 479 12 63 90, lea [at] esu-online.org

Simone Widmer, Geschäftsleitungsmitglied VSS, +41 79 696 07 57, simone.widmer [at] vss-unes.ch

2016-05-17_MM_Wahl_Lea Meister

Foto_Lea_Meister

Gespeichert unter: VSS
Einladung zur Vollversammlung der Studierenden ZHdK

Einladung zur Vollversammlung der Studierenden ZHdK

Der Studierendenrat der ZHdK SturZ lädt zur ersten Vollversammlung der Studierenden ZHdK ein mit Bier und Weisswein im Anschluss. Datum: 17. Juni 2016 Zeit: 16:00 Uhr Ort: Wird bekannt gegeben Traktanden: Vorstellung Verein Studierende der ZHdK: Jahresrückblick, Erfolge und Zukunft Mitgliederbeiträge Statuten Auflösung des Vereins SturZ, Neugründung Die detaillierten Traktanden folgen zwei Wochen vor der Vollversammlung.… Lese weiter