Ausschreibung: Sekretariat VERSO

Der Vorstand des neugegründeten Vereins „VERSO – Studierendenversammlung der ZHdK“ (Nachfolge von SturZ) sucht zur Verstärkung des Teams eine_n Student*in der ZHdK (oder Alumni) zur Besetzung des Sekretariats.

Stellenbeschrieb

  • Triage/Verwaltung sowie Beantwortung von Emails an die Info-Emailadresse des Vereins
  • Verschriftlichung von Aufträgen
  • Kommunikation inner- und ausserhalb des Vereins
  • Führung von Protokollen
  • Organisation von Terminen & Kalender
  • Organisation des Archivs und der digitalen Ablage
  • Administrative Organisation von Veranstaltungen
  • Betreuung des Projekt Managers
  • Betreuung des Email-Verteilers und der Mitgliederdatenbank
  • Gegebenenfalls Unterstützung und Zusammenarbeit mit dem Ressort Finanzen
  • Allgemeine Behandlung von Korrespondenz und administrativer Belange
  • Kontaktperson für Hochschuladministration

Anforderungen

  • Erfahrungen als PA/Administrative Assistenz/Büroarbeit allgemein
  • Flexibel, oft auch abends
  • Vieles kann von Zuhause oder unterwegs erledigt werden
  • Souveräner Umgang mit Office Suite
  • Basiskenntnisse mit CMS (WordPress)
  • Fortgeschrittener Umgang mit Webapplikationen ist von Vorteil
  • Perfekte Deutschkenntnisse, Grundkenntnisse in Englisch
  • Freude an der studentischen Partizipation in der Hochschulpolitik

Arbeitszeiten

  • Fix während Öffnungszeiten des Büros (verhandelbar)
  • Alle Sitzungen und Versammlungen Stufe Hochschule (Vorstandssitzungen, Semesterversammlungen, Vollversammlungen, evtl. weitere)
  • Pensum: ca. 20-30%
  • Festanstellung, drei Monate Probezeit
  • Lohn nach Verhandlung

Für die Arbeit steht ein Mitarbeitendengerät vom ITZ und ein Büro mit Telefon zur Verfügung.

Interessierte melden sich bitte bis zum 20. Juli 2016 mit Curriculum und kurzem Bewerbungsschreiben an sturz.info [at] zhdk.ch. Der Stellenantritt erfolgt spätestens per 1. September 2016. Für Auskünfte stehen wir gerne per Email oder telefonisch (043 446 51 88) zur Verfügung. Wir freuen uns auf eure spannenden Bewerbungen.

 

Folgend die Ausschreibung als PDF zum Herunterladen.

Ausschreibung: CI/CD für VERSO

VERSO ist neu und braucht einen neuen Auftritt – konzeptionell überzeugend. Dafür suchen wir Studierende oder Alumni der ZHdK, die_der das CI/CD für VERSO entwirft.

Was wir wollen:

Logo, Schriftauswahl, Farbwelt, Brief-Wordvorlage, Paper-Wordvorlage, Webseite (Musterseite), Newsletter, E-Mail-Signatur, Facebook (Head und Profilbild)

Was wir bieten:

1800.– CHF pauschal netto gegen Rechnung und mit klarer Leistungsvereinbarung

Wie wir vorgehen:

Melde dich bei Interesse bis spätestens Dienstag, 5. Juli 2016 bei nadja.mueller [at] zhdk.ch.

Für mehr Informationen werden wir ein kurzes Vorgespräch (persönlich oder telefonisch) mit dir führen und erwarten dann bis Freitag, 15. Juli 2016, 12.00 Uhr deine Vorschläge für das Grobkonzept und den Logovorschlag per Mail.

Am Montag, 18. Juli 2016 oder nach Absprache werden wir mit dem Pitch in die zweite Runde starten. Die Entscheidung dazu findet am Montag, 18. Juli 2016 statt.

Die gesamte Ausarbeitung sollte bis Samstag, 30. Juli 2016 fertig sein.

Zusammengefasst:

Interessensbekundung:                   Dienstag, 5. Juli 2016 > nadja.mueller [at] zhdk.ch

Grobkonzept per Mail:                     Freitag, 15. Juli 2016, 12.00 Uhr

Entscheidung 2. Runde:                  Samstag, 16. Juli 2016

2. Runde / Pitch persönlich: Montag, 18. Juli 2016 (oder nach Vereinbarung)

Entscheidung:                                   Montag, 18. Juli 2016, abends (unter Vorbehalt)

Ausarbeitung:                                   Samstag, 30. Juli 2016

Wir freuen uns auf deinen Vorschlag.

Verso-Vorstand

 

Ausschreibung als PDF zum Herunterladen.

Voll- und Auflösungsversammlung SturZ | Vollversammlung VERSO

Voll- und Auflösungsversammlung SturZ | Vollversammlung VERSO

Liebe Angehörige der ZHdK

Turbulente, intensive und interessante Wochen haben mit dem Ende des Semesters nun auch etwas Beruhigung erfahren. Die Studierendenorganisation der ZHdK macht es sich nicht nur unter anderem zur Aufgabe die Hochschule zu hinterfragen, sondern auch sich selbst. Ergebnis davon war die Voll- & Auflösungsversammlung vom 17. Juni. In diesem Zusammenhang möchten wir euch hier informieren.

Vollversammlung vom 17. Juni

Der SturZ hat in der Vergangenheit noch nie eine Vollversammlung durchgeführt. Der aktuelle Vorstand hat während einem gemeinsamen Arbeitswochenende im vergangenen Mai beschlossen, dass gewisse Entscheidungen, wenn auch statuarisch möglich, nicht vom Vorstand alleine getroffen werden sollen. Da alle Studierenden der ZHdK Mitglieder des Vereins sind, muss auch ein Gefäss vorhanden sein, indem Meinungen und Überlegungen, Vorschläge und Kritik direkt angebracht werden können.

Leider hat die Vollversammlung keine Beschlussfähigkeit erreicht, da nicht genug Studierende anwesend waren. Der Termin, ganz am Ende des Semesters und während der Diplomausstellungen, war wohl etwas optimistisch gewählt. Wir haben den Mitgliedern allerdings im Vorfeld der Vollversammlung die Möglichkeit gegeben über die Geschäfte abzustimmen. Am Schluss haben total 64 Studierende abgestimmt. Die Departemente, mit Ausnahme des DDK waren weitestgehend ausgewogen vertreten. Wir glauben, dass die so, aufgrund der mangelnden Beschlussfähigkeit offiziell nur konsultativ, durchgeführten Abstimmungen ein repräsentatives Bild haben zeichnen können. Wie erwähnt ist der Vorstand statuarisch dazu ermächtigt alle auch an der Vollversammlung gefassten Beschlüsse selbst zu entscheiden. Der Vorstand hat sich bei seinen Beschlüssen an die Ergebnisse der konsultativ durchgeführten Abstimmungen gehalten.

Jahresrechnung und Entlastung des Vorstands

Der SturZ hat in den letzten Monaten viel Arbeit geleistet. Dem Vorstand war es ein Anliegen die Studierenden über diese Arbeit zu informieren. Auch erachten wir es als unumgänglich, eine Jahresrechnung vorzulegen und unsere Arbeit zu rechtfertigen. An dieser Stelle möchten wir uns bei den Abstimmenden für das Vertrauen bedanken. Die Jahresrechnung und die Entlastung des Vorstands wurden mit 100% der Stimmen gutgeheissen.

Neuanfang: VERSO

Der Vorstand hat im Mai ebenfalls die Entscheidung getroffen die organisatorische Struktur der Studierendenorganisation grundsätzlich zu überarbeiten. Etwa seit Jahresbeginn wurden dazu Überlegungen angestellt und Ideen formuliert. Zuletzt ist der Vorstand zum Schluss gekommen, dass eine solch umfassende Reorganisation auch eines symbolischen Neuanfangs bedarf. Die Liquidation des SturZ und die Übertragung der Mitgliedschaften per 1. August 2016 auf den neuen Verein VERSO wurde ebenfalls mit 100% der eingegangenen Stimmen, bei einer Enthaltung, gutgeheissen.

Mitgliederbeiträge

Zuletzt wurde also über die Mitgliederbeiträge und Budgets des neuen Vereins VERSO befunden. Das Prozedere sah bei sechs Vorschlägen maximal drei Wahlgänge vor, wobei die Abstimmung in jedem Wahlgang hätte abgeschlossen werden können, wenn ein Vorschlag das absolute Mehr erreicht hätte. Den zweiten Wahlgang erreichten die Vorschläge CHF 40.- und CHF 45.- pro Semester. CHF 40.- wurde im zweiten Wahlgang als neuer Mitgliederbeitrag mit 66.7% der Stimmen beschlossen. So ist die Arbeit von VERSO für das kommende Jahr und hoffentlich auch darüber hinaus, gewährleistet.

Austrittsmöglichkeit

An dieser Stelle bedarf es auch der Erwähnung der Möglichkeit des Austritts aus der Studierendenorganisation. Bis zum 31. Juli 2016 können Austritte aus dem Verein per schriftlicher Anzeige an info.sturz [at] zhdk.ch vorgenommen werden. Das Austrittsprozedere ist sonst grundsätzlich in den bereits an alle Studierenden versandten und bald auf dem Internet zu findenden Statuten geregelt.

Mit diesem Schreiben möchten wir die gesamte Hochschulöffentlichkeit über die Entwicklungen und Entscheidungen informieren. Auch mit dem Rektor und der Hochschulleitung wird zeitnah über die Veränderungen in der Studierendenorganisation gesprochen werden und wir stellen unsere neue Struktur vor. Wir glauben, dass wir mit dem vorgesehenen Vorgehen eine ehrliche und der ZHdK und ihren Studierenden entsprechende Organisation aufbauen können, die ihre Arbeit zukünftig effektiver, inhaltlich breiter abgestützt und ganz allgemein mit der notwendigen Legitimation wird leisten können.

An dieser Stelle wünscht euch der SturZ endgültig schöne Ferien. Das nächste Mal, wenn ihr von uns hört, wird es hoffentlich bereits unter dem neuen Namen VERSO sein.

Herzlichst
Der SturZ-Vorstand

Rücktritt aus dem Vorstand

Rücktritt aus dem Vorstand

Mit Bedauern hat der SturZ-Vorstand vergangenen Donnerstag Kenntnis vom Rücktritt unseres Vorstandsmitglieds Daniel Schellenberg nehmen müssen. Er begründete seinen Rücktritt wie folgt: „Nun kommen mir Aussagen zu Ohren, die mich vermuten lassen, dass (…) Angehörige der ZHdK der Meinung sind, dass sich diese Trennung der Funktionen nicht vollziehen lasse und mein Mitwirken im SturZ-Vorstand dem Ruf der Studierendenorganisation schade.“
Wir im SturZ-Vorstand konnten und können sehr wohl zwischen Daniels künstlerischer Arbeit und seinem Engagement in der Studierendenorganisation unterscheiden und sind der überzeugten Ansicht, dass er dazu ebenfalls in höchstem Masse fähig war und ist. Offenbar scheitern gewisse Personen an dieser Unterscheidung. Es geht nicht an, dass Führungspersonen der Hochschule explizit dazu beizutragen versuchen, Studierende gegeneinander aufzuhetzen.
Ironischerweise handelt es sich dabei nur um eine Fortführung dessen, was mit Daniels Arbeit vor wenigen Wochen passiert ist. Der Wunsch nach „Containment“, der Unterdrückung differenzierter Kritik, scheint so gross, dass Anstand und Urteilsvermögen einen schweren Stand zu haben scheinen. Der Wille zu einer eigentlichen Auseinandersetzung mit den Inhalten der geäusserten Kritik, ob gerechtfertigt oder nicht, scheint nicht auszumachen zu sein. Im Gegenteil scheint die Maxime „aus den Augen, aus dem Sinn“ zu lauten. Daniel ist jetzt aus den Augen, seine mit künstlerischen Mitteln und rechtmässig zum Ausdruck gebrachte Kritik bleibt bestehen und bleibt im Sinn.
Der SturZ-Vorstand respektiert Daniels Entscheidung, wenngleich wir uns nicht damit einverstanden erklären können, wie diese zustande gekommen ist. Wir halten es für untragbar, dass auf Mitglieder der Studierendenorganisation, auf diese Weise Druck ausgeübt wird – noch dazu von Personen aus dem höchsten Führungskreis der Hochschule. Unter solchen Umständen fällt es dem SturZ schwer, das bereits brüchige Vertrauen in das Rektorat aufrecht zu erhalten.
Marilyn Umurungi wird interimistisch Daniels Aufgaben übernehmen, bis im kommenden Semester regulärer Ersatz aus dem DKM bestimmt werden kann. Sie ist mit allen relevanten Geschäften im Departement vertraut und wir freuen uns auf ihre Teilhabe.

Anfrage an die Verwaltungsdirektion und die Hochschulleitung betreffend Datenschutz im Toni-Areal

Anfrage an die Verwaltungsdirektion und die Hochschulleitung betreffend Datenschutz im Toni-Areal

Die ZHdK ist seit dem Umzug ins Toni-Areal mit vielen Neuerungen konfrontiert. Das neue Gebäude bringt neue Abläufe im Zusammenhang mit Sicherheit, Bezahlsystemen und der Infrastruktur ganz allgemein mit sich. Um diese Neuerungen und ihre Auswirkungen abschätzen zu können, hat der SturZ die ZHdK um quantitative und qualitative Antworten auf bestimmte Fragen gebeten. Wir werden diesbezüglich wieder informieren, wenn die Antworten bei uns eintreffen.
Campus Card Jede*r Nutzer*in einer Campus Card ist im Prinzip eindeutig identifizierbar, da die Campus Cards eindeutig zugeordnet sind.

  • Welche Daten werden im Zusammenhang mit der Nutzung der Campus Card erhoben?
  • Welche Rückschlüsse lassen sich aus den Daten im Zusammenhang mit der Bewegung von Nutzer*innen innerhalb des Gebäudes ziehen?
  • Welche Rückschlüsse lassen sich aus den Daten im Zusammenhang mit der Konsumation in den Gastronomiebetrieben, von Einzelpersonen und allgemein, innerhalb des Gebäudes ziehen?
  • Welche Rückschlüsse lassen sich aus den Daten im Zusammenhang mit der Nutzung von Infrastruktur oder Diensten (Kopien, Laserkonto, etc.) ziehen?
  • Wie werden die Daten gesichert? – Über welchen Zeitraum werden die Daten und in welcher Form gesichert?
  • Wie werden die Daten im Bezug auf Datenschutz gehandhabt?

Nutzung Intranet Die Nutzung des Intranets bedarf eines Logins. Jeder Seitenaufruf, Up- oder Download hinterlässt eine Spur.

  • Welche Daten werden im Zusammenhang mit der Nutzung des Intranets erhoben?
  • Welche Rückschlüsse lassen sich aus den Daten im Zusammenhang mit der Nutzung des Intranets durch und im Bezug auf Einzelpersonen ziehen?
  • Wie werden die Daten gesichert?
  • Über welchen Zeitraum werden die Daten und in welcher Form gesichert?
  • Wie werden die Daten im Bezug auf Datenschutz gehandhabt?

Nutzung E-Mail Die E-Mail-Konti der ZHdK-Angehörigen sind eindeutig zugeordnet. Verwaltet werden sie durch die Hochschule.

  • Welche Daten werden im Zusammenhang mit der Nutzung der E-Mail-Konti erhoben?
  • Inwieweit haben die Services Zugriff auf den Inhalt der Postfächer und unter welchen Umständen?
  • Wie werden die Daten gesichert?
  • Über welchen Zeitraum werden die Daten und in welcher Form gesichert?
  • Wie werden die Daten im Bezug auf Datenschutz gehandhabt?

Überwachungskameras Das Toni-Areal und die Umgebung ist mit zahllosen Überwachungskameras ausgestattet.

  • Wo sind Überwachungskameras auf dem Gelände platziert?
  • Werden Audioaufnahmen gemacht?
  • Wer hat und unter welchen Umständen Zugriff auf die durch Kameras gewonnenen Daten?
  • Wie werden die Daten gesichert?
  • Über welchen Zeitraum werden die Daten und in welcher Form gesichert?
  • Wie werden die Daten im Bezug auf Datenschutz gehandhabt?

Das Bahnhofsklo: von Verantwortung und Linie

Das Rektorat macht das Departement Kunst & Medien für das unliebsame „Bahnhofsklo“-artige Erscheinungsbild im siebten Stockwerk des Toni-Areals verantwortlich. Und ja, die räumliche Zuordnung legt den Schluss nahe, dass Angehörige des Departements an der Bearbeitung der Innenarchitektur beteiligt waren.

Die Vorkommnisse der letzten Tage haben ein Verständnis von „Verantwortung“ des Rektorats zu Tage gefördert, welche sich mit dem Verständnis des SturZ DKM nicht deckt. Steht zwar im Merkblatt „Führungsverständnis ZHdK“ geschrieben, dass „Führungspersonen der ZHdK“ sich „ihrer Linien- und Ergebnisverantwortung bewusst“ zu sein sind, so scheint es, als würden Studierende in diese „Linie“ automatisch einbezogen. Das Rektorat macht alle „höher gestellten“ Positionen, also beispielsweise Dozierende, Mitarbeiter*innen, Vertiefungs- und Departementsleitung, ja sogar Studierendenvertretungen für die Situation zumindest implizit mitverantwortlich.

Die Verantwortung für die misslungene Kommunikation ist nicht innerhalb des Departements zu suchen. Die Verantwortung für die ungeschickte Darstellung der Verhältnisse ist nicht innerhalb des Departements zu suchen. Die Verantwortung für unglückliche Entscheidungen im Zusammenhang mit dem „Freigabe Gänge“-Reglement ist nicht innerhalb des Departements zu suchen.
Verantwortlich für die Bearbeitung der Innenarchitektur sind die Ausführenden. Also vermutlich Studierende und somit mündige und volljährige Personen, die nicht in der „Linie“ stehen. Verantwortlich für den allgemeinen Umgang mit dem Toni-Areal, der damit zusammenhängenden Doktrin und Konsequenzen, sowie der Kommunikation darüber ist das Rektorat.

Es wäre also an dieser Stelle verfehlt die Ereignisse der letzten Tage auf die zähen Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit der BA-Umstrukturierung zurückführen zu wollen. So angespannt die Situation unter anderem auch mit der Departementsleitung war, sie kann und darf sie nicht für diese Situation verantwortlich gemacht werden. Nicht zuletzt wird die Departementsleitung in jüngster Vergangenheit vom Rektorat, im Sinne einer „Linien- und Ergebnisverantwortung“, eng begleitet. So wäre also eine Schuldzuweisung an die Departementsleitung eine Schuldzuweisung an das Rektorat selbst.

Zwar wäre eine solche Selbstkritik bemerkenswert und würde mit Wohlwollen aufgenommen werden, zu erwarten ist sie aber nicht. Die räumliche Konzentration der Vorkommnisse darf aber keine Rückschlüsse darauf zulassen wo die zu diskutierenden Probleme ihren Ursprung haben. Diese sind nicht bei den Angestellten im DKM zu suchen. Diese sind ausschliesslich bei der ZHdK, also der Gesamthochschule zu suchen. Ein Bauernopfer aus dem DKM auf dem Altar der öffentlichen und politischen Krisenkommunikationsstrategie zu opfern wäre nicht nur verfehlt, sondern skandalös.

Wer in den letzten Jahren ein „Züri-WC“ besucht hat wird den Vergleich zum Bahnhofsklo allerdings kaum verstehen. Diese erscheinen nämlich wenn, dann eher wie das Toni-Areal vor der Bearbeitung. An dieser Stelle möchte sich der SturZ DKM gleich auch lösungsorientiert zeigen und einen Vorschlag vorbringen: Analog zum gutzürcherischen Bahnhofsklo könnte man, zur Deckung der Wiederherstellungskosten, von jeder Person, die die Gänge im siebten Stock des Toni-Areals betritt, einen Franken verlangen. Die Ersetzung oder Ergänzung der Badge-Leser an den Türen mit Münzschlitzen dürfte kein technisches Problem darstellen.

Herzlichst
SturZ DKM

Gespeichert unter: DKM

Medienmitteilung SturZ: Wo darf Kunst hin?

Liebe Mitstudierende, Dozierende und Angehörige der ZHdK Letzten Freitag, am 03. Juni, gab das Rektorat der ZHdK in einer internen Mitteilung bekannt, dass für die Diplomausstellungen, die morgen Donnerstag beginnen, alle öffentlichen Zonen des Toni-Areals «aufgeräumt, gereinigt und teilweise frisch gestrichen» würden. So sollten die «Arbeiten der Diplomandinnen und Diplomanden optimal zur Geltung kommen». Dies,… Lese weiter